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NH90
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Der NH90 (NATO-Helicopter 90) ist ein mittelschwerer militärischer Transporthubschrauber der 10-Tonnen-Klasse von NHIndustries. Er bildet in vielen europäischen Mitgliedsstaaten der NATO â und darĂźber hinaus in weiteren Ländern â das RĂźckgrat der Hubschrauberflotte. Der NH90 ist der erste Serienhubschrauber, der Ăźber ein elektronisches Flugsteuerungssystem (englisch Fly-by-wire) gesteuert wird. Er wurde ab 2010 schrittweise bei der Bundeswehr eingefĂźhrt. Der Helikopter kam seit seiner Auslieferung wegen seiner geringen Einsatzbereitschaft in scharfe Kritik.
Contents
⢠Geschichte
⢠Entwicklung
⢠Montage
⢠Prototypen
⢠Serienproduktion
⢠Einsätze
⢠ISAF
⢠MINUSMA
⢠Resolute Support
⢠VJTF 2023
⢠Versionen
⢠Landversionen
⢠Marineversionen
⢠Standards
⢠Mängel
⢠Korrosion
⢠Konstruktion
⢠Ausrßstung
⢠Bewaffnung
⢠Selbstschutz
⢠Bestellungen
⢠Nutzer
⢠Aktuelle Nutzer
⢠Zwischenfälle
⢠Technische Daten
⢠Siehe auch
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
Entwicklung
Erste Konzepte fĂźr einen Transporthubschrauber in der Gewichtsklasse von 9 bis 13 Tonnen wurden bereits in den 1980er Jahren innerhalb der NATO bei der NATO Industrial Advisory Group entwickelt. Zu einer gemeinsamen Realisierung durch die NATO-Staaten kam es nicht, weil die Forderungen und Interessen der einzelnen Staaten zu unterschiedlich waren. Lediglich Frankreich, Italien, die Niederlande und Deutschland konnten ihren Bedarf und Forderungen zu einem gemeinsamen Vorgehen und Beschaffen harmonisieren. Sie grĂźndeten die NATO Helicopter Management Agency in Aix-en-Provence (SĂźdfrankreich). 2001 schloss sich Portugal und 2007 Belgien dieser zentralen Interessenvertretung an. Es wurde ein zentraler Auftragnehmer NHIndustries (NHI) gegrĂźndet, ein Joint Venture aus den Hubschrauberherstellern EADS Eurocopter (vormals MBB und AĂŠrospatiale) (62,5 %), AgustaWestland (32 %) und Stork Fokker (5,5 %).cite-ref-2[2] Die Entwicklung und Produktion wurde auf die genannten Unternehmen baugruppenweise aufgeteilt.
Konzept und Anforderungen
Der NH90 wurde als leichter allwetter- und nachtflugtauglicher Mehrzweckhubschrauber fĂźr Heer und Marine konzipiert. Als Nachfolger der veralteten Bell UH-1D sind seine geplanten Haupteinsatzgebiete der Material- und Personentransport, Einsatz von Spezialkräften, die Evakuierung von Verwundeten vom Gefechtsfeld (MedEvac), Begleiteinsätze (âEscortâ) sowie Not- und Katastrophenhilfe. FĂźr die Transportaufgaben sollte der NH90 eine Kapazität von 2,5 t Innenlast oder 4 t AuĂenlast bzw. 16 Personen bewältigen. Der NH90 sollte ein modulares Konzept bieten, das mit rollenspezifischer AusrĂźstung an geplante Missionen angepasst werden kann.cite-ref-3[3] Der NH90 war der erste Serienhubschrauber, der Ăźber ein elektronisches Flugsteuerungssystem (englisch Fly-by-wire) gesteuert wird.cite-ref-interview-4-0[4]
Montage
Es wurden anfangs drei Montagelinien eingerichtet: je eine in Frankreich (Marignane), Deutschland (Entwicklung Ottobrunn, Produktion DonauwĂśrth) und Italien. Es war von vornherein vorgesehen, den Basishubschrauber frei auf dem Markt anzubieten. Zusätzliche MontagestraĂen fĂźr den NH90 wurden 2007 bei Patria in Finnland und 2008 bei Australian Aerospace in Australien eingerichtet.cite-ref-5[5]
Prototypen
Am 18. Dezember 1995 hob der erste Prototyp des NH90 in der TTH-Version zum Erstflug ab, im Dezember 1999 startete der fĂźnfte und letzte Prototyp in der Version fĂźr die Marine zu seinem Jungfernflug.cite-ref-6[6]
Serienproduktion
Nachdem am 30. Juni 2001 der Vertrag ßber das erste Los zwischen der NAHEMA und NHI geschlossen wurde, lief die Serienproduktion an, die mit dem Erstflug der ersten Serienmaschine in DonauwÜrth im Jahr 2004 gipfelte. Die Hersteller hatten mehrfach mit Schwierigkeiten in der Produktion zu kämpfen, sodass sich die Auslieferung um mehrere Jahre verzÜgerte. Inzwischen steigen die Auslieferungszahlen stetig an. Im Jahr 2010 wurden 28 Einheiten ausgeliefert.cite-ref-7[7] Bis Juni 2014 wurden insgesamt 200 Maschinen ausgeliefert.cite-ref-8[8]
Einsätze
ISAF
Mitte 2010 begannen die Vorbereitungen Italiens fßr die erste Entsendung von fßnf TTHs nach Afghanistan. Die Hubschrauber wurden zwischen dem 20. August und 22. September 2012 an Bord von amerikanischen Boeing C-17 nach Herat verlastet. Die volle Einsatzbereitschaft wurde am 25. September 2012 erreicht. Sie standen dort zum Truppentransport und fßr MedEvac-Einsätze zur Verfßgung.cite-ref-9[9]cite-ref-10[10]cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]
EUNAVFOR ATALANTA
Die Niederlande verlegten 2013 einen NH90 auf die Fregatte HNLMS De Ruyter, die am Atalanta-Einsatz vor der Kßste Somalias teilnahm. Dieser Einsatz war der erste dieser Art fßr die Marineversion des NH90.cite-ref-nederland-deployment-14-0[14] 2014 stellten die niederländischen Streitkräfte einen deutlich hÜheren Verschleià fest als vorher angenommen worden war.cite-ref-15[15]
Auch die Aviazione Navale setzte 2020 (zum wiederholten Mal) einen NH90 in der Version NFH als eingeschifften Bordhubschrauber auf der Fregatte ITS Luigi Rizzo ein.
Operation Barkhane
Die FranzĂśsischen Heeresflieger setzten ab November 2014 zwei NH90 im Rahmen der OpĂŠration Barkhane in Mali ein.cite-ref-16[16]
Operation Inherent Resolve
Die italienischen Heeresflieger setzten ab März 2016 jeweils vier NH90 und vier Kampfhubschrauber AW-129 Mangusta im Rahmen der Operation Inherent Resolve im Nordirak ein. Dieses in Erbil stationierte Kontingent flog einerseits Combat Search and Rescue (CSAR) â Einsätze und schĂźtzte andererseits Wiederaufbauarbeiten am Staudamm von Mossul.cite-ref-17[17]
MINUSMA
Zur AblĂśse eines Niederländischen Hubschrauberkontingents, welches seit mehreren Jahren unter sehr widrigen Bedingungen unter dem MINUSMA-Mandat eingesetzt war, sollte das Deutsche Heer je drei NH90-MedEvac und Eurocopter-Tiger-Kampfhubschrauber zum Schutz der NH90 sowie je einen weiteren Hubschrauber des jeweiligen Typs als Reserve nach Gao schicken. Gestellt werden die Maschinen und das Personal vom Transporthubschrauberregiment 10 aus FaĂberg, dem Transporthubschrauberregiment 30 aus Niederstetten und dem Kampfhubschrauberregiment 36 aus Fritzlar. Am 27. und 29. Januar 2017 erfolgte der Transport der ersten beiden NH90 von Deutschland nach Bamako, wo die Maschinen wieder montiert wurden.cite-ref-18[18] Der Transport der Hubschrauber erfolgte jeweils einzeln mit An-124 des SALIS-Programms. Am 31. Januar verlegten sie nach Gao, wo am 4. Februar auch die dritte und vierte Maschine eintrafen.
Am 2. März 2017 wurde die MEDEVAC-Verantwortung von den niederländischen Streitkräften ßbernommen und es erfolgte der erste Einsatzflug. Hierbei wurden zwei verletzte Zivilangestellte von MINUSMA nach einem IED-Anschlag versorgt und nach Gao verbracht. Die FOC fßr die NH-90 wurde am 24. April 2017 gemeldet. Am 18. April 2017 flogen zwei deutsche NH90-MEDEVAC im Rahmen einer Verwundetenevakuierung im Auftrag der MINUSMA-Fßhrung fßnf bei einem Angriff verwundete Soldaten der malischen Streitkräfte von Gourma-Rharous nach Gao. Dort wurden die Verwundeten an die franzÜsische (Operation Barkhane) und die chinesische Role-2-Einrichtung (MINUSMA) zur Weiterversorgung ßbergeben. Am 7. Mai 2017 flog der gemischte Heeresfliegereinsatzverband eine MEDEVAC-Mission in Bourem. Fßnf bei einem Angriff verwundete AngehÜrige der malischen Streitkräfte wurden nach Gao transportiert. Bis zum Februar 2018 wurden insgesamt 39 Verwundete mit den deutschen NH-90 evakuiert. Am 11. Februar 2018 trafen zwei belgische NH-90 in Gao ein, nach Zertifizierung durch die UN nahmen sie den Einsatzflugbetrieb auf, drei deutsche und zwei belgische NH-90 bildeten dann einen binationalen Heeresfliegereinsatzverband. Am 3. Juli 2018 wurde auch der NH-90-Anteil aus dem Einsatz herausgelÜst. Die binationale NH-90-Flotte absolvierte 181 Einsatzflßge. In 15 Rettungseinsätzen gelang es, 43 teils schwer verletzte Blauhelmsoldaten, AngehÜrige der malischen Streitkräfte sowie Zivilpersonen sicher aus dem Gefahrengebiet auszufliegen. Am 1. August 2018 wurde der deutsche Heeresfliegereinsatzverband von einem Kontingent der Kanadischen Streitkräfte abgelÜst.
Resolute Support
Die italienischen Heeresflieger setzten seit Ăberleitung vom ISAF- zum Resolute Support-Mandat mehrere NH-90 von Herat im SĂźden Afghanistans aus ein. Diese dienten hauptsächlich der Gewährleistung einer MEDEVAC-Bereitschaft, fĂźr VerbindungsflĂźge, Luftaufklärung und der UnterstĂźtzung von Spezialkräften. Im Januar 2017 erreichten die NH-90 der Task Group Fenice die 3000. Flugstunde in Afghanistan. Es wurden bis zu diesem Zeitpunkt 1650 Einsatzmissionen geflogen.cite-ref-19[19]
Im November 2018 gab das Bundesministerium der Verteidigung bekannt, dass Ende 2020 drei NH90 des Heeres und ein H145M des Hubschraubergeschwaders 64 (jeweils mit einem zusätzlichen Hubschrauber als technische Reserve) die jenerzeit vier CH-53-Maschinen (plus eines Hubschraubers, der als technische Reserve diente) und deren Crews im Resolute Support-Einsatz ablÜsen wßrden. Auftrag des leichten Mehrzweckhubschraubers H145M LUH SOF war hierbei bewaffneter Begleitschutz fßr den NH90 während MEDEVAC-Missionen zu sein. Die Maschinen sollten als Teil des Einsatzgeschwaders Mazar-e Sharif eingesetzt werden. Der Einsatz war vorerst fßr achtzehn Monate geplant. Somit konnte den Besatzungen und Maschinen CH-53, die seit 2002 nahezu ununterbrochen in Afghanistan eingesetzt waren, eine gewisse Regeneration ermÜglicht werden.cite-ref-20[20] Im August 2020 wurde bekannt, dass nur die NH90 nach Afghanistan verlegen wßrden.cite-ref-21[21] Im November 2020 wurde die ersten Kräfte verabschiedet. Sie sollten in das 18. und 19. deutsche Einsatzkontingent Resolute Support integriert werden.cite-ref-22[22] Am 12. November 2020 wurden die ersten zwei Maschinen mit einer SALIS-Maschine nach Mazar-e Sharif verlegt. Insgesamt war ein Einsatz von vier NH90 zuzßglich zweier weiterer Maschinen als technische Reserve fßr 18 Monate in Afghanistan eingeplant.
VJTF 2023
FĂźr die, im Schwerpunkt durch Deutschland von 2022 bis 2024 gestellte, Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) 2023 der NATO sind ab dem Jahr 2022 bis zu zehn NH90 eingeplant.
Versionen
Der NH90 wurde so konzipiert, dass er aufbauend auf der Grundkonstruktion der Hubschrauberzelle fĂźr den Einsatz Ăźber Land und See befähigt ist. Diese Variante hatte am 18. März 2005 im franzĂśsischen Marignane ihren Erstflug. Die Kommunalität von TTH und NFH liegt strukturell bei etwa 85 % und im Bereich Elektronik bei etwa 50 %. Untergeordnet zu den beiden Modellen gibt es mehrere Varianten. Diese Varianten kĂśnnen sich in GrĂśĂe und Ausstattung unterscheiden. Ab 2002 wurde eine Variante mit erhĂśhtem Kabineninnenraum konstruiert, die als TTH- oder NFH-Version ausgestattet werden kann.
Landversionen
Das Modell fĂźr die Luft- und Landstreitkräfte heiĂt Tactical Transport Helicopter (TTH), zu dt.: Taktischer Transporthubschrauber. Es gibt zwei Basisversionen des TTH:
⢠NH90T, ausgerßstet mit RTM322-Triebwerken, die hauptsächlich bei Eurocopter/Airbus in Deutschland und Frankreich montiert werden.
⢠NH90G, ausgerßstet mit T700/CT7-Triebwerken, die in Italien bei AgustaWestland/Leonardo und in Spanien bei Eurocopter/Airbus montiert werden.
⢠NH90B, eine dritte auf Basis der NH90T fßr Schweden entwickelte Variante mit der Bezeichnung Tactical Troop Transport (TTT), zu dt. Taktischer Truppentransport, die durch eine hÜhere Kabine mehr Kopffreiheit gewährleistet. Diese Variante wurde bei Patria in Finnland montiert, wo auch fast alle der finnischen TTHs entstanden.cite-ref-23[23]
Marineversionen
Das Modell fĂźr die Seestreitkräfte bzw. fĂźr den schiffsgestĂźtzten Einsatz als Bordhubschrauber erhielt die Bezeichnung NATO Frigate Helicopter (NFH) â deutsch NATO-Fregattenhubschrauber. Die Seestreitkräfte hatten als Richtwert fĂźr die äuĂeren Abmessungen des Hubschraubers den verfĂźgbaren Platz auf ihren Fregatten gewählt. Der NFH ist insbesondere durch seine Avionik und Sensorik speziell zur Seezielbekämpfung ausgestattet, fĂźr deren Entwicklung der italienische Partner AgustaWestland verantwortlich war. Ăber Wasser fahrende Schiffe und U-Boote kĂśnnen bis Ăźber den Sichthorizont hinaus bekämpft werden. AuĂerdem kann er im Such- und Rettungsdienst, zum Personal- und Materialtransport und fĂźr Boardingeinsätze verwendet werden. Die Auslieferung begann im FrĂźhjahr 2010 an die Niederlande und Frankreich. Es gibt zwei Basisversionen des NFH:
⢠NH90H, ausgerßstet mit T700-Triebwerken, die in Italien bei AgustaWestland/Leonardo und (zukßnftig geplant in Spanien bei Eurocopter/Airbus) montiert werden
⢠NH90M, mit T700-Triebwerken ausgerßstete spezielle Marineausfßhrung mit der Bezeichnung Maritime Tactical Transport (MTT), Erstkunden sind die italienischen und spanischen Seestreitkräfte, ist eine Hybridversion zwischen den TTH- und NFH-Versionen. Im Wesentlichen handelt es sich um eine TTH-Version kombiniert mit den klappbaren Rotoren und dem verstärkten Fahrwerk des NFH.cite-ref-25[25]
Standards
⢠Standard 1; Basisversion
⢠Standard 2; eingefßhrt als Spezialkräftevariante des NH90 TTH fßr Frankreichcite-ref-26[26]
Ăbersicht der Varianten und Versionen
Es wurden sowohl von der Land- (TTH) als auch der MarineausfĂźhrung (NFH) mehrere Versionen entwickelt, die sich hauptsächlich im Hinblick auf die Triebwerke unterscheiden. Zellenseitig gibt es zwei weitere Varianten. Die Variante TTT erhielt eine hĂśhere Kabine gegenĂźber der Standardkabine und die Variante MTT ist ein Hybrid zwischen TTH und NFH. Daneben gibt es länderspezifische Versionen, wie die folgende Ăbersicht zeigt (lokale Bezeichnungen in Klammern).
NH90B, TTT-Grundversion mit RTM322-Triebwerken
BSWA (HPK-14E), Basisvariante der schwedischen Luftstreitkräfte, variable Nutzung zum taktischen Truppentransport, fßr SAR und MedEvac-Einsätze.
BSWN (HPK-14F), Variante der schwedischen Luftstreitkräfte fĂźr Einsätze Ăźber Wasser im Auftrag der Marine, die gegenĂźber der HPK-14E fĂźr die U-Jagd mit einem taktischen Missionssystem von Saab (im Unterschied zum standardmäĂigen NFH-System der heutigen Leonardo) ausgerĂźstet ist.cite-ref-27[27]
NH90G, TTH-Grundversion mit T700/CT7-Triebwerken
GITA (UH-90), Variante fĂźr die italienischen Heeresflieger
GSPA (HT.29 Caimån bzw. Lobo), Variante fßr die spanischen Heeresflieger und die Luftstreitkräfte, ausgerßstet mit Triebwerken der Version CT7-8F5 sowie Kommunikations-, Selbstschutz- und Eloka-Systemen der Firma Indra.cite-ref-28[28]cite-ref-29[29]
NH90H, NFH-Grundversion mit T700-Triebwerken
HITN (SH-90), Variante fĂźr die italienische Marine.
NH90M, Hybridversion (MTT) zwischen der TTH und NFH-Version mit T700/CT7-Triebwerken
MITT (MH-90), Variante fĂźr die italienische Marine.
MSPT (HT.29 CaimĂĄn), Variante fĂźr die spanische Marine
NH90N, NFH-Grundversion mit RTM322-Triebwerken
NBEN (CaĂŻman), Variante fĂźr die belgische Luftkomponente im Auftrag der Marinekomponente
NFRN (CaĂŻman), Variante mit voller SeekriegsausrĂźstung der franzĂśsischen Marine fĂźr den Einsatz als Bordhubschrauber von Fregatten.
NFRS (CaĂŻman), Variante mit reduzierter SAR-AusrĂźstung fĂźr die franzĂśsische Marine
NGEN (NTH Sea Lion), Variante der deutschen Marine, Rßststand (ßbergangsweise Step 1 und final) Step 2, der im Wesentlichen den franzÜsischen Exemplaren entspricht, fßr SAR-Einsätze und Seeversorgung durch die deutsche Marine
(eingeschifft auf Einsatzgruppenversorgern und stationiert an den deutschen SAR-Stationen)
NGEN (MRFH Sea Tiger), RĂźststand Step 3 der deutschen Marine mit voller SeekriegsausrĂźstung (weitere Funktionen, neue Sensoren und Effektoren) fĂźr den Einsatz als Bordhubschrauber von Fregattencite-ref-30[30]
NNLN, Variante fßr die kÜniglich niederländischen Luftstreitkräfte im Auftrag der kÜniglichen Marine.
NH90T, TTH-Grundversion mit RTM322-Triebwerken
TAUA (MRH90 Taipan), Variante fßr die australischen Landstreitkräfte und die kÜniglich australische Marine. (MRH steht fßr Multi-Role Helicopter, zu dt. Mehrzweck-Hubschrauber)
TBEA (CaĂŻman), Variante fĂźr die Luftkomponente Belgiens.
TFIA, Variante fßr die finnischen Landstreitkräfte.
TFRA (Caïman), Variante fßr die franzÜsischen Landstreitkräfte.
TGEA, "Army"-Variante fĂźr die deutschen Heeresflieger, ausgerĂźstet mit Selbstschutzsystemen von Hensoldt.cite-ref-31[31]
TGEE, "Enhanced"-Variante, anfangs im Dienst bei der deutschen Luftwaffe, zusätzlich besitzt sie gegenßber der TGEA-Variante ßber ein System zur Notwasserung, ein fßnftes Multifunktionsdisplay sowie sechs statt vier Magazine fßr die TäuschkÜrper des Selbstschutzsystems.cite-ref-32[32]
TGRA, Variante fßr die griechischen Landstreitkräfte.
TNZA, Variante fßr die kÜniglich neuseeländischen Luftstreitkräfte.
TOMF, Variante fßr die kÜniglichen Luftstreitkräfte des Oman, ausgerßstet unter anderem mit dem auf 1.897 kW leistungsgesteigerten Triebwerk RTM 322 01/9Acite-ref-33[33] und Bordkanonen.
Mängel
Korrosion
Die niederländische Marine stellte 2014 bei zwei ihrer Hubschrauber erhebliche Korrosionsschäden fest, nachdem diese längere Zeit in maritimen Gebieten eingesetzt worden waren, worauf die Niederlande die Abnahme weiterer Hubschrauber aussetzten und das zuständige Beschaffungsamt sowie die Partner im NH90-Programm informierten. Die beiden Hubschrauber entstammten unterschiedlichen Baulosen; einer wurde von einer Fregatte aus eingesetzt und der andere von einer Marinebasis am Meer. Die Marine stellte fest, dass fehlender Korrosionsschutz der häufigste Grund fßr die Korrosion war: Kontaktkorrosion trat auf.cite-ref-ag20140704-34-0[34]cite-ref-berichtnld-35-0[35] Das Bundesverteidigungsministerium berichtete am 26. Januar 2015 dem Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, bis dato seien 50 % der Schäden beseitigt.cite-ref-36[36] Der Beschaffungsstopp wurde aufgehoben. NHI sicherte zu, bei der Produktion der deutschen Sea-Lion-Hubschrauber werde fßr Korrosionsschutz gesorgt.
Rotorblatt-Schlagen
Am 3. Juli 2015 verĂśffentlichte das Onlinemagazin Flightglobal einen Bericht Ăźber Probleme mit den âDroop Stopsâ am Hauptrotorkopf, die nicht wie vorgesehen entriegeln, was vereinzelt Beschädigungen des Rotorkopfes oder der Luftfahrzeugzelle bei allen Nutzern zur Folge hatte. Wie andere Hubschrauber auch ist der NH90 mit mechanischen Sperren ausgestattet, die bei niedriger Rotordrehzahl ein Absacken der Rotorblätter verhindern. Sind die Fliehkräfte groĂ genug, entriegeln diese im Normalfall selbsttätig und erlauben eine ungehinderte Blattbewegung während des Fluges. NHI empfahl 2015 bis zur Behebung des Problems (geplant 2017) zusätzliche Inspektionen und weitere Flugbetriebsgrenzen.cite-ref-37[37]
Radarprobleme bei Marineversion
Am 12. Januar 2018 meldete die belgische Luftwaffe Probleme mit dem Bordradar bei drei ihrer Maschinen. Das von Thales produzierte European navy radar, eine Variante des Ocean Master, sei defekt und mĂźsse vom Hersteller repariert werden. General Frederik Vansina erklärte: âBei der Lieferung war klar, dass etwas nicht reibungslos funktionierte.â Die Luftwaffe befĂźrchtete, die Instandsetzung kĂśnnte bis zu 18 Monate (statt anvisierter drei bis sechs Monate) dauern.
NH90 der Bundeswehr
Einsatz bei Heer und Luftwaffe bis 2012
Bei Heer und Luftwaffe der Bundeswehr bestand der Bedarf an einem Nachfolgemuster fĂźr die leichten Transporthubschrauber Bell UH-1D, fĂźr die ursprĂźnglich drei Varianten der TTH-Version beschafft werden sollten. FĂźr das Heer war die Variante TGEA (TTH German Army) vorgesehen und fĂźr die Luftwaffe die Varianten TGEF (TTH German Air Force) und TGEE (TTH German Enhanced).
Bei der Deutschen Marine ist er als Ersatz des Sea King eingeplant und soll auf den Einsatzgruppenversorgern, beim Such- und Rettungsdienst und zusätzlich zur Unterstßtzung fßr maritime Spezialkräfte eingesetzt werden. Ursprßnglich sollte er in Nachfolge des Sea Lynx als Bordhubschrauber auf den Fregatten der Sachsen-Klasse und der Baden-Wßrttemberg-Klasse zum Einsatz kommen.cite-ref-marine-mh90-40-0[40]cite-ref-41[41]
Aufgrund der sich bereits im Jahr 2004 abzeichnenden VerzÜgerung im Programm NH90 entschloss sich das Verteidigungsministerium nach der Auslieferung der ersten drei Maschinen fßr das Heer am 13. Dezember 2006 im Rahmen des Truppenversuchs den Flugbetrieb mit einem Vorserienbauzustand zu beginnen. Die noch anlaufende Ersatzteilversorgung lieà im Jahr 2007 nur rund 100 Flugstunden zu. Zudem wurde im Januar 2009 bekannt, dass Beschädigungen am Kabinenboden aufgetreten sind, deren Ursache noch untersucht wird.cite-ref-42[42]
Auch bei der Version TGEE der Luftwaffe, die fßr CSAR-Einsätze bestimmt war, zeigten sich frßh Schwierigkeiten in der Entwicklung. Zur Erfßllung seiner Aufgabe sollte der TGEE als zusätzliche Ausrßstung unter anderem ein (MIDS)-Datenfunksystem erhalten. Der Zulauf der ersten dieser Einheiten war fßr 2011 geplant, die dazu nÜtigen Rßstsätze sollten bis 2014 komplett sein.cite-ref-43[43] Mitte des Jahres 2008 wurde jedoch das Scheitern des NH90-CSAR-Projekts der deutschen Luftwaffe offiziell bekannt gegeben.cite-ref-44[44]
Aufgrund ebenfalls erheblicher VerzÜgerungen in der Entwicklung der Marinevariante MH90 wurden darßber hinaus im März 2008 bereits Stimmen laut, ein anderes, eher verfßgbares Hubschraubermodell fßr die Marineflieger zu beschaffen oder bei Eurocopter darauf hinzuwirken, auf die zeitintensiven Entwicklungen bei Radar und Avionik des MH90 zu verzichten. Als ErsatzlÜsung war unter anderem der fßr die kanadische Marine entwickelte CH-148 Cyclone im Gespräch.cite-ref-45[45] Jedoch liegt auch die Beschaffung und Einfßhrung der CH-148 bei der kanadischen Marine knapp zwei Jahre hinter dem ursprßnglichen Zeitplan zurßck.
Die Luftwaffe erhielt am 21. Oktober 2010 ihren ersten Hubschrauber vom Typ NH90 fĂźr das neu aufgestellte Hubschraubergeschwader 64 in Holzdorf; Anfang September 2011 waren dort drei Hubschrauber verfĂźgbar.cite-ref-46[46] Zum Jahreswechsel 2012/2013 wurden alle vorhandenen Maschinen an die Heeresflieger abgegeben.
Einsatz beim Heer seit 2013
Im Rahmen des Anfang 2013 umgesetzten Fähigkeitstransfers wird der NH90 in der TTH-Version nur bei den Heeresfliegern an den Standorten FaĂberg und Niederstetten Verwendung finden. Nach dem RĂźstungskonzept vom Oktober 2011 wollte die Bundeswehr entsprechend anstatt 122 nur noch 82 NH90-TTH beschaffen.cite-ref-bmvg-de-47-0[47]
Im FrĂźhjahr 2013 wurden die ersten Maschinen nach Afghanistan verlegt. Kern der NH90-Mission am Hindukusch war die luftgestĂźtzte Rettung von Verwundeten (Forward Air Medical Evacuation âFAMâ). Eine Rotte des Transporthubschrauberregimentes 10 aus FaĂberg, bestehend aus einem NH90 als Rettungsflieger und einem NH90 als bewaffnetem Begleit-Luftfahrzeug, sollte den ständigen Bereitschaftsauftrag gewährleisten. Zwei weitere NH90 dienten vor Ort als technische Reserve.cite-ref-48[48]
Im Juni 2013 wurde die StĂźckzahlreduzierung zwischen dem Verteidigungsministerium und der Firma Eurocopter (inzwischen Airbus Helicopters) im Rahmen eines Memorandum of Understanding vereinbart. Teil der Vereinbarung ist die Beschaffung 18 weiterer Marinetransporthubschrauber NH90-NTH (Naval Transport Helicopter) Sea Lion.cite-ref-49[49]cite-ref-50[50] Er ist als Ersatz fĂźr das veraltete Waffensystem Sea King Mk. 41 vorgesehen.
Eine gemischte Heeresfliegerabteilung aus beiden mit NH90 ausgerĂźsteten Heeresfliegerregimentern sowie belgischen Kräften war 2017 und 2018 bei MINUSMA in Mali eingesetzt. Seit dem 1. August 2018 ist der NH90 zum Transport von AuĂenlasten wie dem leicht gepanzerten Waffenträger vom Typ Wiesel zugelassen.
Im Juli 2019 waren vier NH90 mit LĂśschwasser-AuĂenlastbehältern zur Bekämpfung des Waldbrandes in LĂźbtheen eingesetzt.cite-ref-51[51] Im Rahmen der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021 unterstĂźtzten zunächst zwei NH90 des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums bei der Rettung und Evakuierung von Personen gefolgt von Maschinen der Transporthubschrauberregimenter 10 und 30 mit dem Transport von Personen, Innen- und AuĂenlasten. Im Juni 2023 wurden zwei NH90 mit LĂśschwasser-AuĂenlastbehältern zur Bekämpfung eines Moorbrandes im GĂśldenitzer Moor im Landkreis Rostockcite-ref-52[52] und eines Waldbrandes bei JĂźterbog eingesetzt.
Einsatz bei der Marine
sealionDie Bundeswehr erhielt als erster Kunde zunächst eine neue Marine-Version mit der Bezeichnung Naval Transport Helicopter (NTH) â deutsch Marinetransporthubschrauber. Als Ersatz fĂźr den seit 1972 eingesetzten Sea King Mk.41 soll er insbesondere als Search-and-Rescue-Helikopter eingesetzt werden. Daneben kann er als Transporthubschrauber fĂźr Spezialeinheiten oder gewĂśhnliche Truppen eingesetzt werden. Als Innen- und AuĂenlast kann er auch Material transportieren. Nach der Bekanntgabe zur Beschaffung des neuen Marinetransporthubschraubers NH90-NTH Sea Lioncite-ref-nacktschnecke-2013-12-03-53-0[53]cite-ref-54[54] im Jahr 2013 wurde zunächst mit einer EinfĂźhrung ab Ende 2017 gerechnet,cite-ref-nacktschnecke-2013-12-03-53-1[53]cite-ref-55[55] Der erste von schlieĂlich 18 bestellten Sea Lion wurde jedoch erst im Oktober 2019 an das Bundesamt fĂźr AusrĂźstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) Ăźbergeben.cite-ref-56[56]
seatigerIm November 2020 billigte der Haushaltsausschuss des Bundestages darĂźber hinaus die Beschaffung von 31 Multi Role Frigate Helicopter (MRFH) â deutsch Mehrrollenfähiger Fregattenhubschrauber.cite-ref-0-57-0[57] Der erste NH90-NFH Sea Tiger wurde im Dezember 2025 an die Marine ausgeliefert.cite-ref-58[58] Die Zahl von 31 Sea Tiger ist hĂśher als der ursprĂźngliche Bestand der 26 Helikopter des seit 1981 betriebenen Vorgängermodells Sea Lynx Mk.88/88A. Das Verteidigungsministerium begrĂźndete das mit der Planung fĂźr 15 Fregatten je zwei Bordhubschrauber vorzusehen. Eine weitere Maschine soll der Wehrtechnischen Dienststelle 61 fĂźr Erprobungen zur VerfĂźgung stehen.cite-ref-0-57-1[57]
Kritik und technische Mängel
Flugerprobung
Während der Flugerprobung bei der Bundeswehr im Jahr 2010 ermittelte eine Expertengruppe des Heeres eine Mängelliste, aufgrund der die Empfehlung ausgesprochen wurde: âWann immer mĂśglich, sind alternative Luftfahrzeuge zu nutzen.â Beanstandet wurde unter anderem:cite-ref-59[59]
⢠Die geringe Bodenfreiheit ermÜgliche Soldaten das Ein- und Aussteigen nur, wenn der Hubschrauber auf befestigtem Untergrund stehe und keine Hindernisse hÜher als 16 cm seien.
⢠Aufgrund der zu schwach konstruierten Heckrampe kÜnne diese nicht von Soldaten mit Ausrßstung zum Ein- und Aussteigen genutzt werden.
⢠Der viel zu druckempfindliche Innenraum sei âuntauglich fĂźr Transporte von militärischem Personalâ und kĂśnne bereits durch schmutzige Kampfstiefel beschädigt werden. Das gleichzeitige Transportieren von Personal und Lasten-Paletten sei nicht mĂśglich.
⢠Die unsicheren und zu schwachen Sitze seien fßr Soldaten, die mit ihrer Ausrßstung am KÜrper mehr als 110 Kilogramm wiegen, ungeeignet.
⢠Eine Infanteriegruppe mit Gepäck fßr 24 Stunden passe wegen des geringen Platzangebots nur in den Hubschrauber, wenn Sturmgewehre, Panzerfäuste und Gepäck ohne Transportsicherung auf den Boden gelegt werden.
⢠Das Bord-Maschinengewehr sei wegen Platzmangels âunzweckmäĂigâ.
⢠Das Mitfßhren schwerer Waffen sei aufgrund fehlender Gurte zum Verzurren unmÜglich.
⢠Der NH90 erhielte grundsätzlich keine Erlaubnis fĂźr âspezielle Einsatzverfahrenâ wie z. B. spezielle AbseilmanĂśver oder das Absetzen von Fallschirmspringern mit automatisch auslĂśsenden Schirmen, obwohl diese ManĂśver bei der Bundeswehr zum Standard gehĂśrten.
Hochwassereinsatz
Im Rahmen der Hochwasserhilfe 2013 wurde der Ăffentlichkeit ein weiteres Problem bekannt: Der Lasthaken des Hubschraubers ist zwar fĂźr 4 t zugelassen, aber aufgrund der festen Einbauart wird ein Drehwirbel am Lasthaken benĂśtigt, der eine Drehung der Last im Flug kompensieren kann. Ein derartiger Drehwirbel wurde zunächst nicht beschafft, so dass vorerst der 2,5-t-Drehwirbel der Sea Lynx genutzt wurde, mit dem die volle Kapazität des Hubschraubers nicht genutzt werden konnte.cite-ref-60[60]
Notlandung in Usbekistan
Eine Notlandung auf dem Bundeswehr-StĂźtzpunkt in Termez am 19. Juni 2014 sowie ein Zwischenfall am 25. Juni 2014 in Leipzig zeigten ein Problem mit den RTM322-Triebwerken, das zuvor 2010 an einem australischen NH90 aufgetreten war. Sofern die Turbinen zwischen zwei Einsätzen nicht ausreichend abkĂźhlen, kann es in den Triebwerken durch die asymmetrische Wärmeabgabe der Materialien zu Verformungen einer Kompressor-Welle kommen. Als Folge dessen kĂśnnen bei einem Neustart in dieser AbkĂźhlphase die Verdichterschaufeln am Verdichtergehäuse schleifen und zu einer Stagnation, also dem Abflachen der Drehzahl fĂźhren oder im schlimmsten Fall zu einem Abriss der Laufschaufeln mit anschlieĂender ZerstĂśrung des Triebwerks. Danach wurde eine Vordringlich Technische Anweisung (VTA) erlassen, eine detaillierte Anweisung, wie lange die Besatzung die Triebwerke vor jedem Neustart abkĂźhlen lassen muss. Die Industrie hatte allerdings bereits 2010 ein BelĂźftungsverfahren zertifiziert und in die Dokumentationen aufgenommen, um solchen Problemen vorzubeugen.cite-ref-61[61] Der Zwischenfall in Termez zeigte ebenfalls ein Problem mit dem Overhead Control Panel (OHCP). Nach dem Schaden im Triebwerk 2 wurde durch die Besatzung nach Vorschrift die FeuerlĂśschanlage ausgelĂśst, dies fĂźhrte jedoch zu weiteren Fehlfunktionen, wobei sich die Ladeklappe und die Scheibenwischer unkontrolliert in Bewegung setzten, diverse Notleuchten blinkten, das Kabinenlicht flackerte und die Multifunktionsdisplays ausfielen.
Das fehlerhafte OHCP fßhrte am 6. Februar 2015 zu einem erneuten Flugverbot im Routineflugbetrieb, was allerdings vom Hersteller zuerst als Einzelfall deklariert wurde, worauf das nach dem Unfall erlassene Flugverbot aufgehoben wurde. Vor diesem Zwischenfall war es bereits viermal an deutschen Maschinen zu Rauchentwicklung im OHCP gekommen. Der Hersteller selbst bezeichnete es im Nachhinein als Designfehlercite-ref-62[62] und empfahl einen geänderten Verfahrensablauf, um einen weiteren Flugbetrieb zu ermÜglichen.cite-ref-63[63]
Im Zusammenhang mit dem OHCP meldete Australien 2012 Geruchsentwicklung aufgrund einer Fehlbedienung durch fehlerhafte Dokumentation, Italien hatte 2014 zwei Verschmorungen auf einer Platine entdeckt, die ebenfalls durch eine Fehlbedienung wegen fehlerhafter Dokumentation geschah, und der Oman meldete gleichen Jahres einen Kabelbruch unbekannter Ursache im Panel.cite-ref-64[64]
Fähigkeitsmängel
Beide aktuellen Maschinentypen Land- und Marineversion erreichen die Flugleistungsklasse 3 (Cat B & Performance Class 3). Einsätze Ăźber Nord- und Ostsee erfordern Maschinen mit einer Cat A&Performance-Class-1-Zulassung.cite-ref-65[65] Medienberichten zufolge dĂźrfe der NH90 daher bei einem SAR-Einsatz nicht Ăźber dem Meer fliegen. Gutachter des Luftfahrtamtes der Bundeswehr warnten davor, sich mit einer Ausnahmeregelung (§ 30 Luftverkehrsgesetz) Ăźber die internationalen Sicherheitsstandards hinwegzusetzen. FĂźr einen neu zu beschaffenden Hubschrauber dĂźrfte âkeine Ausnahme notwendig seinâ.cite-ref-66[66] Airbus weist diesen Vorwurf zurĂźck. âDer âSea Lionâ wird selbstverständlich in Nord- und Ostsee auch im Such- und Rettungseinsatz eingesetzt werden kĂśnnenâ, so Wolfgang Schoder, Chef von Airbus Helicopters Deutschland.cite-ref-67[67] Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums stellte klar: âNatĂźrlich wird der NH90 alle Fähigkeiten haben, um im Seeflug und als Rettungshubschrauber eingesetzt zu werdenâ, dies wäre eine âklare Voraussetzung.â Er sagte weiter âEs ist ein ganz normaler Vorgang, dass auf dem langen Weg bis zur EinfĂźhrung eines neuen Systems zahlreiche Tests und ĂberprĂźfungen gemacht werden, um ein leistungsfähiges System zu bekommen. Das was zählt, sind nicht die vielen Zwischenschritte, sondern die Version, die von der Bundeswehr am Ende abgenommen wird. Und diese Version wird leistungsfähig sein.âcite-ref-68[68] Dies wĂźrde allerdings unter anderem bessere Triebwerke als Ersatz der schon leistungsgesteigerten RTM322-Triebwerke bedeuten, eine Ăźberarbeitete Zelle und damit ein hĂśheres Abfluggewicht, um die benĂśtigten Flugleistungen fĂźr die Leistungsklasse 1 zu erreichen, um nach dem Ausfall eines Triebwerkes innerhalb der verfĂźgbaren Startabbruchstrecke landen oder den Flug zu einer geeigneten Landefläche sicher fortsetzen zu kĂśnnen. Kritisch in dieser Situation ist dabei vor allem der Schwebeflug, wie er beim Windeneinsatz oder dem Landen auf einer Fregatte geschieht, den nur Maschinen der Leistungsklasse 1 mit einem Triebwerk weiter bewältigen kĂśnnen.cite-ref-69[69]cite-ref-70[70] In einem Schreiben an den Haushaltsausschuss Ăźber den Stand der Zulassungsproblematik schrieb die RĂźstungsstaatssekretärin Katrin Suder, dass der Hubschrauber analog zu einem zivil zugelassenen Hubschrauber der Kategorie B zertifiziert werden wĂźrde. Er habe sehr viel mit der franzĂśsischen Marinevariante gemeinsam und kĂśnnte so gemäà ZDv A-1525/1 âDas PrĂźf- und Zulassungswesen fĂźr Luftfahrzeuge und Luftgerät der Bundeswehrâ mit einer vereinfachten Musterzulassung bei Ăbernahme der schon bestehenden Nachweise zugelassen werden.cite-ref-ks-aga03-15-71-0[71]
Hintergrund zu den Warnungen des Luftfahrtamtes der Bundeswehr (zuständig fĂźr die Zulassungsverfahren) sind die Bestimmungen zu einem gewerbsmäĂigen Transport von Personen und Sachen in Hubschraubern gemäà den Joint Aviation Requirements Operation 3. Gemäà diesen JAR-OPS-3-Richtlinien sind Starts und Landungen in dicht besiedeltem Gebiet mit schwierigen Umgebungsbedingungen sowie Noteinsätze (Helicopter Emergency Medical Services) fĂźr zivile Hubschrauber untersagt, die nicht die Leistungsklasse 1 erfĂźllen. Ein Einsatz nĂśrdlich des 45. Breitengrades â was per Definition die Nord- und Ostsee mit einschlieĂt â ist damit unmĂśglich. Von diesen Richtlinien sind Hubschrauber im Militär-, Zoll- und Polizeidienst oder fĂźr FlĂźge zum Absetzen von Fallschirmspringern allerdings ausgenommen.cite-ref-72[72] Andererseits sind nach der Bundeswehrvorschrift ZDv A-271/1 (ehemals ZDv 19/2 âFlugbetriebsordnung fĂźr die Bundeswehrâ) die Bestimmungen aus dem JAR-OPS zu beachtencite-ref-ks-aga03-15-71-1[71], das heiĂt zivile Vorschriften und Bestimmungen sind so weit es geht einzuhalten und ein Abweichen ist nur erlaubt, wenn es der Auftrag erfordert. Im Anhang (âErläuterungen zu § 30 Luftverkehrsgesetz (AuszĂźge aus Erläuterung BMVg R II 5, vom 4. Juli 2003)â) heiĂt es dazu: âNach § 30 Abs. 1 LuftVG darf die Bundeswehr von den Vorschriften ausnahmsweise abweichen, soweit dies zur ErfĂźllung ihrer besonderen Aufgaben unter BerĂźcksichtigung der Ăśffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist. Ein Abweichen von den Vorschriften Ăźber das Verhalten im Luftraum ist nach § 30 Abs. 1 Satz 3 hingegen nur gestattet, wenn dies zur ErfĂźllung hoheitlicher Aufgaben zwingend notwendig ist. Zulässig ist mithin eine Abweichung danach nur, wenn eine weniger belastende Alternative nicht in Betracht kommt.â Der zivile SAR-Dienst nach ICAO-Richtlinien (diese sind in die JAR-OPS ĂźberfĂźhrt) wird von der Bundeswehr im Auftrag des Bundesministerium fĂźr Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) durchgefĂźhrt. Vom BMVI werden gemäà Pflichtenheft zum SAR-Dienst See/Land, Havariekommando und Offshore-Rettung Hubschrauber der Leistungsklasse 1 gefordert.
Politische Kritik
âDie Geschichte des NH90 ist eine Geschichte voller KĂźmmernisseâ, sagte im Februar 2010 der SPD-Verteidigungspolitiker Hans-Peter Bartels zu einer Mängelliste des NH90 in einem Bundeswehrbericht. Bartels ordnete die Anschaffung des NH90 wie folgt ein: âZu spät, in den Fähigkeiten prekär und zugleich dringend notwendig.â Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, entgegnete auf Kritik am NH90 im März 2015: âDer Hubschrauber fliegt seit zehn Jahren, 13 Nationen haben ihn, fliegen ihn, er hat 70.000 Flugstunden hinter sich bereits â und ja, Triebwerkstagnation hat stattgefunden: 19-mal. Und wenn wir das gegen 70.000 Flugstunden setzen, dann weiĂ man auch: Ja, Stagnation â in den 19 Fällen â, das ist ein Problem, das behoben werden muss, aber in der Relation zu dem, was der Hubschrauber seit zehn Jahren leistet, mĂźssen wir auch die Kirche im Dorf lassen. Das Gleiche beim Thema Korrosion. Die Holländer fliegen mit diesem Hubschrauber natĂźrlich auch auf See, haben festgestellt, dass sie in bestimmten Punkten Korrosionsprobleme haben, haben das mit der Firma geklärt und haben jetzt nachbestellt. Und das zeigt eben auch: Ja, Probleme treten auf â das sind auch am Anfang Kinderkrankheiten, wie sie bei jeder neuen Autoserie zum Beispiel auch passieren â, die muss man ernst nehmen und beheben, aber sie bedeuten nicht, dass das ganze Gerät nicht in Ordnung ist.âcite-ref-73[73] Wegen zahlreicher technischer Mängel war im Jahr 2016 selbst Ăźber 20 Jahre nach dem Erstflug die Ăźberwiegende Anzahl der bis dahin ausgelieferten Maschinen nicht voll einsatzbereit.cite-ref-74[74] So lag die Einsatzbereitschaft auch im FrĂźhjahr 2018 bei nur neun Maschinen bei einem Gesamtbestand von 48 StĂźck.cite-ref-focus-8481938-75-0[75] Von den im Jahr 2017 neu an die Bundeswehr ausgelieferten sieben NH90-Transporthubschraubern waren zum Zeitpunkt einer parlamentarischen Anfrage im Oktober 2018 nur vier einsatzbereit.cite-ref-76[76]
Konstruktion
Zum Aufbau des Rumpfes werden Ăźberwiegend Faserverbundwerkstoffe auf Kohlenstofffaser-Basis verwendet. Lediglich hoch beanspruchte Teile der Zelle (zum Beispiel an den Triebwerken) werden aus Metall gefertigt. Damit ergibt sich ein im Vergleich zu älteren Militärhubschraubern erheblich kleinerer Radarquerschnitt, der durch die Form der Zelle nochmals reduziert wird. Besonderes Augenmerk wurde auf die Sicherheit gelegt. Die Zelle mit drei einziehbaren Rädern kann AbstĂźrze mit Sinkraten bis zu 7,7 m/s (Räder eingefahren) und 10,6 m/s (ausgefahrene Räder) Ăźberstehen (bei max. 15 Grad Neigungs- und 5 Grad Rollwinkel).cite-ref-77[77] DarĂźber hinaus muss die Bruchlast von der Zelle aufgenommen werden, die sich in diesem Fall kontrolliert verformt. Dadurch werden die Ăberlebenschancen der Mannschaften und Besatzung wesentlich verbessert. Ein weiterer groĂer Vorteil des CFK-Materials, dessen Gesamtanteil 85 % beträgt, liegt in der Gewichtsersparnis.
Erstmals bei einem europäischen Helikopter werden praktisch sämtliche Systeme an Bord digital gesteuert und Ăźberwacht. Die Steuereingaben des Piloten werden Ăźber ein vierfach redundantes Fly-by-wire-System an den Flugkontrollrechner (engl. Flight Control Computer (FCC)) und von dort aus an den Aktuatorsteuercomputer (engl. Actuator Control Computer (ACC)) Ăźbertragen. Auch eine vollständig rechnergestĂźtzte Steuerung des Hubschraubers ohne manuelles Eingreifen des Piloten (Autopilot) während des Marsch- oder Schwebefluges ist auf diese Weise mĂśglich. Ăber ein Data Transfer Device (DTD) kĂśnnen mit einem Data Insert Device (DID) Informationen beidseitig Ăźberspielt werden. So kĂśnnen sowohl Wartungsdaten vom Monitoring Diagnostic System (MDS) heruntergeladen als auch Daten wie Funkfrequenzen oder Flugrouten hochgeladen werden. Alle Daten kĂśnnen extern erstellt oder ausgewertet werden. Das Navigationssystem besteht aus einem redundanten Trägheitsnavigationssystem mit Laserkreiseln, einem GPS-Empfänger, Systemen zur Entfernungsbestimmung und einer Rechnerbaugruppe, welche die Informationen fĂźr die Besatzung visualisiert. Dazu kommen weitere Rechner mit speziellen Aufgaben, zum Beispiel Kommunikation nach innen und auĂen sowie Luftfahrzeug-Management, Ăberwachung und Diagnose.
AusrĂźstung
Zur Ausstattung gehĂśrt ein Vier-Achsen-Fly-by-wire-System, ein digitales Cockpit mit Multifunktionsanzeigen, eine elektrische Heckrampe, ein Hilfsgenerator zur Stromversorgung, ein erweitertes Bodenannäherungs-Warnsystem, Stimmen- und Flugdatenaufzeichnung, Wetterradar und eine digitale Navigationskarte. Am vorderen Bereich der Zelle kann ein FLIR-System angebracht werden. Der Hubschrauber ist nachts einsetzbar, wobei die Piloten mit Nachtsichtgeräten oder im Helm eingebauten Sichtsystem fliegen. Zur AusrĂźstung gehĂśren auĂerdem ein Frachthaken, eine hydraulische Winde oder Abseilsystem und eine montierbare Zusatzpanzerung fĂźr Piloten.cite-ref-rnzaf-78-0[78] Die Marineversion NFH verfĂźgt zusätzlich Ăźber ein unter der Luftfahrzeugzelle fest installiertes 360°-Rundumsichtradar zur Suche und Verfolgung von Schiffen.
Bewaffnung
An den seitlichen Laststationen kÜnnen Waffen oder Behälter befestigt werden. An den Tßren sind Lafettierungen fßr bewegliche Maschinengewehre anbaubar.cite-ref-rnzaf-78-1[78]
Intern (auf schwenkbaren Drehkugellafetten in der SchiebetĂźr lafettiert)
⢠2 à 7,62-mm-Maschinengewehre Rheinmetall MG3 mit mehreren Gurtkästen zu je 120 Schuss Munition
⢠2 à 7,62-mm-Maschinengewehre Fabrique Nationale FN MAG 60.30 GPMG mit mehreren Gurtkästen zu je 100 Schuss Munition
⢠2 à 7,62-mm-Gatling-Maschinengewehre Dillon Aero M134D (GAU-2/A) mit je einem Gurtkasten zu 4400 Schuss Munition
⢠2 à 12,7-mm-Maschinengewehre Fabrique Nationale FN M3M mit mehreren Gurtkästen zu je 110 Schuss Munition
Extern (Kampfmittel fĂźr maximal 1200 kg an zwei AuĂenlastträgern vor der SchiebetĂźr)
⢠Torpedos (nur NFH)
⢠2 à EuroTorp MU90 (324-mm-Torpedo)
⢠2 à (Marconi) BAe Systems Sting-Ray-Torpedo (325-mm-Torpedo)
⢠2 à Alliant-Techsystems-Torpedo Mk.46 Mod 5 (325-mm-Torpedo)
⢠SeezielflugkÜrper (nur NFH)
⢠2 à MBDA Marte Mk.2/S
⢠Ungelenkte Luft-Boden-Raketen (nur TTH)
⢠2 à Raketen-Rohrstartbehälter TBA Telson 8 fßr je 8 à ungelenkte SNEB-Luft-Boden-Raketen; Kaliber 68 mm
⢠2 à Raketen-Rohrstartbehälter TBA Telson 12 fßr je 12 à ungelenkte SNEB-Luft-Boden-Raketen; Kaliber 68 mm
⢠2 à Raketen-Rohrstartbehälter TBA Telson 22 fßr je 22 à ungelenkte SNEB-Luft-Boden-Raketen; Kaliber 68 mm
⢠Zusatzbehälter
⢠2 à Maschinenkanonenbehälter Nexter (GIAT) POD NC 621 mit je einer 20-mm-Maschinenkanone M621 sowie je 180 Schuss Munition
⢠2 à abwerfbare Zusatztanks fßr je 500 Liter Kerosin
⢠2 à abwerfbare Zusatztanks fßr je 250 Liter Kerosin
Selbstschutz
Der NH90 verfĂźgt Ăźber ein mehrteiliges elektronisches Selbstschutzsystem (Electronic-Warfare-Protection-System). Teil des Systems ist ein von EADS Deutschland entwickeltes Raketen- und Laserwarnsystem.cite-ref-79[79] Dies umfasst vier Missile-Launch-Detector-Sensor-Units (MLDSU), mit denen die Erfassung der Infrarot-Signaturen anfliegender FlugkĂśrper erfolgt, vier Radar-Sensor-Units (RSU) zur Erfassung der Radarsignaturen anfliegender FlugkĂśrper und zwei Laser-Sensor-Units (LSU) zur Erfassung von Laserstrahlen. Je nach Bedrohungslage im jeweiligen Einsatzgebiet werden die Sensoren auf die dortigen verwendeten Luftabwehr-Systeme abgestimmt, um einen bestmĂśglichen Schutz des Helikopters zu ermĂśglichen. Das eingesetzte Radarwarngerät kommt von der Firma Thales.cite-ref-80[80] Der Abwehr anfliegender Lenkwaffen dient der TäuschkĂśrperwerfer MBDA Saphir-M, der in Bedrohungssituationen DĂźppel und Flares ausstoĂen kann. Optional kĂśnnen die heiĂen Motorengase durch einen Abgasmischer abgekĂźhlt werden. Dies hat den Effekt einer Verringerung der Erkennbarkeit durch Infrarotsensorik.
Bestellungen
Mit seinen 23 Varianten und Ăźber 600 fest bestellten Maschinen fĂźr 14 Kundenstaaten weltweit stellte der NH90 das grĂśĂte jemals in der Europäischen Union aufgelegte Militärhubschrauberprogramm dar (Stand 2010).cite-ref-interview-4-1[4] Der NH90 wurde bisher von folgenden Staaten bestellt bzw. als Option angemeldet, die grĂźne Hintergrundfarbe im Feld Auslieferungen gibt an, dass die Bestellung abgeschlossen ist:
| Land | TTH | NFH | TTT | MTT | Optionen | Gesamt | Auslieferungen (Stand Ende 2019) [ 81 ] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Australien Australien | 47 | â | â | â | â | 47 | 47 [ 82 ] |
| Belgien Belgien | 4 | 4 | â | â | 2 | 10 | 8 |
| Deutschland Deutschland | 82 | 49 [ 83 ] | â | â | â | 131 | 80 [ 84 ] [ 85 ] |
| Finnland Finnland | â | â | 20 | â | â | 20 | 20 |
| Frankreich Frankreich | 81 [ 86 ] | 27 | â | â | â | 109 | 61 |
| Griechenland Griechenland | 20 | â | â | â | 14 | 34 | 14 |
| Italien Italien | 60 | 46 | â | 10 | 1 | 117 | 82 |
| Katar Katar | 16 | 12 | â | â | â | 28 | 0 |
| Neuseeland Neuseeland | 9 | â | â | â | â | 9 | 9 |
| Niederlande Niederlande | â | 20 | â | â | â | 20 | 20 [ 87 ] |
| Norwegen Norwegen | â | 14 | â | â | 10 | 24 (einseitige VertragskĂźndigung) | 11 |
| Oman Oman | 20 | â | â | â | â | 20 | 19 |
| Portugal Portugal | (10) | â | â | â | â | 0 | abbestellt |
| Schweden Schweden | â | â | 18 | â | 7 | 25 | 18 |
| Spanien Spanien | 63 | â | â | 13 | â | 76 [ 88 ] [ 89 ] | 12 |
| Insgesamt: | 377 | 172 | 38 | 17 | 34 | 639 | >403 |
Nutzer
Aktuelle Nutzer
Folgende Streitkräfte setzen die NH90 ein:
Belgien Belgien
Luftwaffe: 8, 4 TTH CaĂŻman + 2 Optionen, 4 NFH CaĂŻman 18. Smaldeel/1st Wing (TTH betrieben fĂźr das Heer), Beauvechain, seit Oktober 2013 40. Smaldeel/1st Wing (NFH betrieben fĂźr die Marine), Koksijde, seit Mai 2014
Deutschland Deutschland
Heer: 82, 40 TGEA, 42 TGEE Internationales Hubschrauberausbildungszentrum, BĂźckeburg, seit Dezember 2006 Transporthubschrauberregiment 10, FaĂberg, seit Juni 2011 Transporthubschrauberregiment 30, Niederstetten, seit Dezember 2014cite-ref-90[90]/März 2016cite-ref-91[91]
Marine: 49, 18 NTH Sea Lion, 31 MRFH Sea Tiger Marinefliegergeschwader 5, Nordholz, seit Juni 2020 bzw. Dezember 2025cite-ref-92[92]cite-ref-93[93]
Finnland Finnland
Frankreich Frankreich
Heer: 74 TTH CaĂŻman
Ăcole dâApplication lâALAT (EAALAT), Le Luc Le Cannet, seit Juli 2012 1er RĂŠgiment dâHĂŠlicoptères de Combat (1er RHC), Phalsbourg-Bourscheid, seit November 2013 3e RĂŠgiment dâHĂŠlicoptères de Combat (3e RHC), Ătain-Rouvres, seit März 2022 4e RĂŠgiment d'HĂŠlicoptères des Forces spĂŠciales (4e RHFS), Pau-Uzein, geplant 5e RĂŠgiment dâHĂŠlicoptères de Combat (5e RHC), Pau-Uzein, seit Oktober 2018 DetALAT Djibouti, Flughafen Djibouti-Ambouli, seit Juni 2025cite-ref-94[94]
Marine: 27 NFH Caïman marine Flottille 33F, LanvÊoc-Poulmic, seit Dezember 2011 Flottille 31F, Hyères Le Palyvestre, seit Juli 2012
Griechenland Griechenland
Heer: 20, 16 TTH, 4 TTH (Special Operations) + 14 TTH (Optionen) 2. Heeresfliegerbataillon, Militärflugplatz Megara, seit Juni 2011
Italien Italien
Heer: 60 UH-90 (TTH)
25Âş Gruppo Squadroni âCignoâ, Rimini-Miramare 26Âş Gruppo Squadroni âGioveâ, Viterbo 27Âş Gruppo Squadroni âMercurioâ, Casarsa
4Âş Gruppo, Grottagliecite-ref-98[98] 5Âş Gruppo und Centro Sperimentale Aeromarittimo, Lunicite-ref-99[99]
Katar Katar
Neuseeland Neuseeland
Royal New Zealand Air Force: 9, 8 TTH operativ + 1 als Ersatzteillagercite-ref-102[102] 3. Squadron, Ohakea Air Base, seit Dezember 2011
Niederlande Niederlande
Koninklijke Luchtmacht/Defensie Helikopter Commando: 20, 8 TNFH, 12 NFH. Die ersten sieben Hubschrauber wurden zwischen 2010 und 2012 in der Ausrßstungs- und Fähigkeitsstufe Meaningful Operational Capable (MOC) ausgeliefert, die folgenden sechs 2013 und 2014 als Full Operational Capable (FOC), die letzten sieben erhielten zudem bereits ab Werk die Final Radar Capability und werden mit FOC/FRC bezeichnet. Bis 2019 sollen alle restlichen Hubschrauber der MOC-/FOC-Standards auf FOC/FRC modernisiert werden.cite-ref-ai1609-103-0[103] 7. Squadron, Maritiem Vliegkamp De Kooy (Erprobungsstaffel, sie leiht sich bei Bedarf die Helikopter von der 860. Staffel aus) 860. Squadron, Maritiem Vliegkamp De Kooy, seit Mai 2010 (Einsatzstaffel fßr die Marine)
Oman Oman
Luftwaffe: 20 TTH, Flughafen Al-Musanaâa, seit Sommer 2010
Portugal Portugal
Heer: 0, ursprĂźnglich 10 TTH geplant, Bestellung aufgeschoben
Schweden Schweden
Luftwaffe 18, 9 HPK-14D (TTT/SAR: variable Nutzung zum Taktischen Truppentransport, SAR und MedEvac), 9 HPK-14E (TTT/SAR/ASW: variable Nutzung wie bei D-Version plus U-Jagd), Anfangsflugbetrieb bis 2014 in Malmen bei LinkĂśpingcite-ref-104[104] 1. Helikopter Skvadron (HPK-14D/E), LuleĂĽ-Kallax, HPK-14D seit 2014, HPK-14E seit 2015 3. Helikopter Skvadron (HPK-14D), Ronneby-Kallinge, seit 2014 Die schwedische Luftwaffe wird alle 18 gelieferten NH90 bis 2030 ausmustern. Die Version 14D wird durch im Jahr 2024 bestellte 16 Sikorsky UH-60 Black Hawk ersetzt und bereits Ende 2024 auĂer Dienst gestellt.cite-ref-105[105]
Marine: 13 HT.29 Sable (MTT) 14ª Escuadrilla de aeronaves, Marinebasis Rota, seit Juli 2026cite-ref-110[110] Die Marine plant in den 2030er Jahren zusätzlich mindestens 15 NFH.cite-ref-111[111]
Die offizielle Zahl der Festbestellungen beträgt laut NHI im Juni 2009 insgesamt 529 Maschinen.cite-ref-interview-4-2[4] Im September 2015 wurde die 249. Maschine ßbergeben.cite-ref-airbushelicopter201509-112-0[112] Im März 2023 hat die Zahl der ausgelieferten Maschinen die Marke von 500 erreicht.cite-ref-113[113]
Im Jahr 2016 wurden 38 Maschinen ausgeliefert. Insgesamt beträgt die Auslieferung zum Jahresende 300 Exemplare, die zusammen ßber 120.000 Flugstunden absolviert haben. Bis zum Juli 2020 haben die NH90 von 13 Nutzerstaaten insgesamt 254.671 Flugstunden erreicht.cite-ref-114[114]
Ehemalige Betreiber
Australien Australien
Heer: 40 MRH90 Taipan (Multi Role Helicopter, entspricht TTH) 5th Aviation Regiment (A and B Squadron), RAAF Base Townsville, September 2009 bis Juli 2023
Marine: 6 MRH90 Taipan (gepoolt mit der Armee) 808. Squadron, NAS Nowra (HMAS Albatross), November 2010 bis Juli 2023
plus ein 47. Exemplar als Kompensation fĂźr ProgrammverzĂśgerungen
Australien ersetzte ihre problembehafteten NH90 durch 40 Sikorsky UH-60. Zeitweise war Australien wegen der geringen VerfĂźgbarkeit der MRH90 gezwungen, zwei private AgustaWestland AW139 zu leasen.cite-ref-115[115] Nach einem Unfall im Juli 2023 bis zur AuĂerdienststellung im Dezember 2024 kamen die NH90 nicht mehr in den Flugdienst zurĂźck.cite-ref-flugrevue-116-0[116] Nachdem Australien keinen Käufer fĂźr die gebrauchten Helikopter gefunden hatte, bat die Ukraine Australien, ihr die 45 Exemplare trotz Sicherheitsbedenken zu Ăźbergeben, um sie zur Verteidigung gegen Russland einzusetzen. Doch die Regierung lehnte das Begehren ab. Im Februar 2024 bekundete NHIndustries ihr Interesse, Teile der ausrangierten Maschinen zurĂźckzukaufen.cite-ref-ntv-117-0[117]cite-ref-118[118]
Norwegen Norwegen
Luftstreitkräfte: 14 MTH. Norwegen drohte 2012 wegen der VerzÜgerungen bei der Auslieferung mit der Stornierung des Auftrages, da der Kauf sechs Jahre zuvor hätte abgeschlossen werden sollen, das Land aber bis dato nur einen Hubschrauber erhalten hatte.cite-ref-119[119] Am 10. Juni 2022 wurde bekannt, dass Norwegen den Liefervertrag mit dem Hersteller NHI gekßndigt hat und die bereits gelieferten acht Maschinen zurßckgeben wird. Zudem fordert Norwegen die Rßckerstattung der finanziellen Aufwendungen.cite-ref-120[120] Im November 2025 wurde bekanntgegeben, dass NHI alle Hubschrauber und ZubehÜrteile von Norwegen zurßcknimmt und im Gegenzug 375 Mio. ⏠erstattet.cite-ref-121[121] 337. Skvadron (im Auftrag der Kßstenwache), NH90-NFH, Bardufoss, Dezember 2011 bis Juni 2022 334. Skvadron (im Auftrag der Marine), NH90-ASW, Bardufoss und Haakonsvern, August 2019 bsi Juni 2022cite-ref-122[122]
Zwischenfälle
⢠Bei einer Militärflugschau am Braccianosee bei Rom berßhrte am 1. Juni 2008 ein NH90 der italienischen Heeresflieger beim Abfangen aus einem Turn, einem KunstflugmanÜver, mit Rumpf und Heckausleger die Wasseroberfläche. Dabei zerbrach die Maschine und versank. Zwei der drei Besatzungsmitglieder wurden leicht verletzt gerettet. Der 36-jährige Pilot Filippo Fornassi konnte erst nach zwÜlf Minuten aus dem Wasser geborgen werden, in der Klinik wurde sein Tod festgestellt.cite-ref-123[123]cite-ref-124[124] Die Maschine (TTH MM81519/EI-202) gehÜrte zum 1. Heeresfliegerregiment in Viterbo und war eine der ersten fßnf Serienmaschinen fßr Italien.
⢠Nach einem Beinahe-Absturz im Juni 2014 eines NH90 der Bundeswehr aufgrund eines Triebwerksausfalls bei Termez in Usbekistan wurde der Flugbetrieb vorĂźbergehend eingestellt. Nach dem Abstellen des Triebwerks hatte das AuslĂśsen des FeuerlĂśschers zum Verschmoren einer Platine gefĂźhrt. Erst nach fĂźnf Monaten wurde eine Untersuchung vor Ort eingeleitet, die zu dem Ergebnis kam: âNach hiesiger Einschätzung ist es nicht mĂśglich auszuschlieĂen, dass dieser Fehler ⌠an anderen NH90 der Flotte nochmals auftrittâ. Die Untersuchungsgruppe kam zu dem Schluss, dass es sich nicht um ein technisches Problem handelt, sondern um eine âflugsicherheitsgefährdende StĂśrungâ. Auf Grundlage der Zusicherung des Herstellers âDie Kombination eines Triebwerkausfalls in Verbindung mit der ⌠Fehlfunktion ⌠wurde seitens der Firma als extrem unwahrscheinlich eingestuft und liegt damit innerhalb der akzeptierten Ausfallwahrscheinlichkeitâ wurde der Hubschrauber wieder freigegeben. Bundeswehrpiloten des NH90 Ăźberlegten, sich als Reaktion fluguntauglich zu melden.cite-ref-125[125]cite-ref-126[126] Am 6. Februar 2015 wurde der NH90 erneut mit einem Flugverbot belegt, nachdem der Hersteller aufgrund weiterer Untersuchungen zum Zwischenfall in Termez entgegen vorheriger Einschätzung zu dem Schluss kam, dass es beim AuslĂśsen der FeuerlĂśschanlage des Triebwerks gegebenenfalls zu einem Kurzschluss im Overhead-Control-Panel (OHCP) kommen kann.cite-ref-127[127]
⢠Am 16. April 2017 fiel bei einem NH90 der Royal New Zealand Air Force ebenfalls eines der zwei Triebwerke aus, woraufhin die Maschine notlanden musste.cite-ref-128[128]
⢠Am 25. Dezember 2017 stĂźrzte eine NH90 der Royal Air Force of Oman auf ihrem HeimatstĂźtzpunkt Al-Musanaâa ab, wobei ein Besatzungsmitglied ums Leben kam.cite-ref-129[129]
⢠Am 20. Juli 2020 stßrzte ein niederländischer NFH-90 der 860. Squadron/Defensie Helikopter Commando vor der Kßste Arubas ins Meer. Die auf der HNLMS Groningen stationierte Maschine war mit vier Besatzungsmitgliedern besetzt. Beim Absturz kamen die Pilotin Luitenant ter zee der 2de klasse Christine Martens (33) und der Taktische Offizier Luitenant ter zee der 2de klasse Erwin Warnies (34) ums Leben.cite-ref-130[130]
⢠Am 22. März 2023 fßhrte ein MRH-90 Taipan der Australian Army eine Notwasserung vor der Kßste von New South Wales durch. Zwei Besatzungsmitglieder von insgesamt zehn Insassen wurden verletzt.cite-ref-131[131]
⢠Am 12. Juli 2023 ereignete sich auf dem Flughafen Tarent-Grottaglie ein Unfall am Boden, bei dem eine MH-90A (MITT-Variante) der italienischen Marine auf die Seite kippte und dabei erheblich beschädigt wurde. Personen kamen dabei nicht ums Leben.cite-ref-132[132]
⢠Am 28. Juli 2023 stĂźrzte ein MRH-90 Taipan der Australian Army in der Nähe der Lindeman Islands ins Meer. Während Ăberreste des Helikopters gefunden wurden, werden die vier Besatzungsmitglieder weiterhin vermisst. In der Folge wurde der NH90 in den australischen Streitkräften zuerst gegroundetcite-ref-133[133]cite-ref-134[134] und schlieĂlich gar nicht mehr zurĂźck in den Flugbetrieb genommen.cite-ref-flugrevue-116-1[116]
Technische Daten
| KenngrĂśĂe | Daten |
|---|---|
| Typ | Taktischer Mehrzweckhubschrauber |
| Gesamtlänge | 19,56 m |
| Rumpflänge | 16,23 m (16,09 m MH90) |
| Rotordurchmesser | 16,30 m |
| HĂśhe | 5,44 m |
| Leermasse | etwa 6850 kg (7178 kg MH90) |
| max. Startmasse | 10.600 kg; 11.400 kg (bei externer Zuladung bzw. Zusatztanks) |
| HĂśchstgeschwindigkeit | TTH: 305 km/h NFH: 291 km/h |
| Marschgeschwindigkeit | TTH: 260 km/h NFH: 245 km/h |
| DienstgipfelhĂśhe | ca. 6000 m |
| SchwebehĂśhe | mit Bodeneffekt : 2960 m ohne Bodeneffekt: 2355 m |
| Steigrate | 11 m/s |
| Einsatzdauer | 4:35 h (ohne Zusatztanks) |
| Reichweite | TTH: 800 km (bei 2035 kg in internen Tanks) TTH: 1260 km (mit 2 Ă 500 kg Zusatztanks) NFH: 1000 km (ohne Zusatztanks) |
| Besatzung | 1â2 Piloten + 1 Bordtechniker |
| max. Zuladung | 20 oder 12 Soldaten (mit TĂźrbewaffnung) / 12 Tragen |
| max. Nutzlast | 4200 kg (inkl. Tankinhalt, AusrĂźstung und Zuladung) |
| max. Anhängelast | 4000 kg (an Frachthaken) |
| Triebwerke | 2 Ă Rolls-Royce Turbomeca RTM 322 01/9 mit je 1788 kW / 2431 PS oder 2 Ă General Electric T700 -T6E (Italien) mit je 1692 kW / 2300 PS |
Siehe auch
Weblinks
Commons
: NH90
â Sammlung von Bildern und Videos
⢠NH Industries (englisch)
⢠Airbus Helicopters â NH90 NFH (englisch)
⢠Airbus Helicopters â The NATO standard helicopter (englisch)
⢠Marinehubschrauber MH90. (Memento vom 28. Februar 2010 im Internet Archive) auf marine.de
⢠Airbus Helicopters: MH90-NG auf YouTube, 27. Oktober 2010 (englisch; MH90-NG is the German version of the NH90 NFH; Laufzeit: 4 min).
⢠Bundeswehr: NH-90 (Transporthubschrauber) auf YouTube, 2. August 2017 (deutsch; Bundeswehr in 60 Sekunden; Laufzeit: 1 min 8 s).
Einzelnachweise
cite-note-11. 500. NH90 ausgeliefert. In: flugrevue.de. Flug Revue, abgerufen am 19. März 2023.
cite-note-22. â Website der EADS. In: eads.com. EADS, 7. April 2008, archiviert vom Original am 25. September 2011; abgerufen am 9. August 2023 (englisch, Ursprungslink unauffindbar im Internet Archive;).
cite-note-33. â Umfassende Bestandsaufnahme und Risikoanalyse zentraler RĂźstungsprojekte â Exzerpt. (PDF; 521 kB) In: bmvg.de. Bundesministerium der Verteidigung â BMVg, 30. September 2014, archiviert vom Original am 4. März; abgerufen am 9. August 2023 (deutsch).
cite-note-interview-44. â Eurocopter weist angebliche Geheimbericht-Kritik am NH90 zurĂźck / Interview mit Dr. Clive Schley, VP & NAHEMA Programme Coordination Manager, Eurocopter. Defence Professionals, 20. Mai 2010, archiviert vom Original am 8. November 2011; abgerufen am 28. Juni 2019 (englisch).
cite-note-55. â Pressemitteilung vom 17. Juni 2008. (Memento vom 14. Januar 2009 im Internet Archive) auf EADS.net, abgerufen am 28. Juni 2019
cite-note-66. â Mehrzweckhubschrauber NH90. NH90 auf der Website des Bundesamts fĂźr Wehrtechnik und Beschaffung. In: deutschesheer.de. 2012, archiviert vom Original am 29. November 2012; abgerufen am 9. August 2023.
cite-note-77. â Pressemitteilung Eurocopter vom 24. Januar 2011 PM Eurocopter. (Memento vom 20. Januar 2012 im Internet Archive)
cite-note-88. â Belgien Ăźbernimmt 200. NH90. In: flugrevue.de. Flug Revue, 26. Juni 2014, archiviert vom Original am 14. Juli 2014; abgerufen am 9. August 2023.
cite-note-99. â FlightGlobal: Italy updates on NH90 service in Afghanistan. Abgerufen am 24. Januar 2013.
cite-note-1010. â Tom Kington: Plagued by Delays, NH90 Helos Head to Afghanistan Air Base. In: defensenews.com. Defence News, archiviert vom Original am 15. Februar 2013; abgerufen am 9. August 2023 (englisch).
cite-note-1111. â Italian army aviation fully operational with NH90 in Afghanistan. In: janes.com. Janeâs Information Group â Janeâs, archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 9. August 2023 (englisch, Ursprungslink unauffindbar im Internet Archive;).
cite-note-1212. â First Deployment of Italian NH90 in Afghanistan. In: nhindustries.com. NH Industries, abgerufen am 3. Dezember 2023 (englisch).
cite-note-1313. â Mangelhafter Hubschrauber im Einsatz. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Oktober 2013, abgerufen am 19. März 2014.
cite-note-nederland-deployment-1414. â Pieter Bastiaans: The Netherlands deploys NH90 for the first time. In: Dutch Defence Press. 23. Januar 2013, abgerufen am 19. März 2014 (englisch): âThe first operational deployment of the Dutch NH90 Naval Frigate Helicopter (NFH) has commenced on board the Royal Netherlands Navy frigate HrMs De Ruyter.â
cite-note-1515. â Anno Gravemaker: Dutch maritime NH90s suffer corrosion. In: Flightglobal.com. 19. März 2014, abgerufen am 19. März 2014 (englisch): âAfter an inspection conducted following the mission, it was concluded that the amount of wear and tear and corrosion to the helicopter was much higher than anticipated. The same problems were noted on another aircraft deployed to the Caribbean.â
cite-note-1616. â Barkhane : arrivĂŠe de deux NH90 ÂŤ CaĂŻman Âť. In: defense.gouv.fr. Ehemals im Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 25. März 2024 (franzĂśsisch, Ursprungslink unauffindbar im Internet Archive, archive.today;).@1@2Vorlage:Toter Link/www.defense.gouv.fr (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-1717. â Italy deploys Helicopter Force (including AW-129 Mangusta attack choppers) to Iraq. Abgerufen am 23. März 2016.
cite-note-1818. â Hubschrauber fĂźr Mali: Die ersten zwei NH90 in Gao gelandet. Bundeswehr, 1. Februar 2017, abgerufen am 6. Februar 2017.
cite-note-1919. â Italian Army UH90s achieve 3,000 flying hours in Afghanistan. In: aircosmosinternational.com. Air&Cosmos International, 17. Januar 2017, abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).
cite-note-2020. â Abzug der CH-53 aus Afghanistan â NH90 und H145M Ăźbernehmen. In: luftwaffe.de. PIZ Deutsche Luftwaffe, 22. November 2018, archiviert vom Original am 16. Dezember 2018; abgerufen am 9. August 2023.
cite-note-2121. â AndrĂŠ Forkert: Spezialkräfte der Luftwaffe bereiten sich auf Afrika-Einsatz vor. In: soldat-und-technik.de. Mittler Report Verlag, 14. August 2020, abgerufen am 9. November 2020.
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cite-note-2626. â FranzĂśsische Spezialkräftevariante des NH90 erstmals Ăśffentlich vorgestellt, Hartpunkt, 9. April 2025
cite-note-2727. â Swedish Defence Materiel Administration Orders Saab Mission System for NH90 Helicopter. 2. Oktober 2020, abgerufen am 12. Oktober 2022.
cite-note-2828. â First NH90 delivered to the Spanish Air Force for search and rescue missions, Airbus Homepage, 14. Dezember 2020
cite-note-2929. â Indra will equip 23 Spanish NH90 helicopters with the maximum survival capability for 111 million euros, Indra Homepage, 21. Dezember 2020
cite-note-3030. â Hubschrauber der Deutschen Marine, Deutsches Maritimes Kompetenz Netz, Abruf am 11. Januar 2024
cite-note-3131. â HENSOLDT rĂźstet Bundeswehr-Hubschrauber NH90 mit modernsten Schutzsystemen aus, Wehrtechnik.info, 21. Januar 2022
cite-note-3232. â Erwartungen nicht erfĂźllt â Der NH 90 hat einen schweren Stand, ESUT.de, 15. Februar 2023
cite-note-ag20140704-3434. â Thomas Wiegold: Korrosion beim niederländischen Marine-NH90: Der Bericht zum Nachlesen. In: augengeradeaus.net. Augen geradeaus! (Blog), 4. Juli 2014, abgerufen am 6. Juli 2015: âFĂźr die Hubschrauber-Interessierten hier ;-), die ihn noch nicht kennen: Vor ein paar Tagen haben die Niederlande ihren Bericht zu den Korrosionsproblemen bei ihrem Hubschrauber NH90 in der Marine-Version fĂźr jedermann zum Nachlesen ins Internet gestellt.â
cite-note-berichtnld-3535. â L. ât Hoen-Velterop: Minister of Defence suspends acceptance of new Dutch NH90 helicopters â Inventory of corrosion occurrences on two NH90 helicopters after operation in tropical and saline environment. In: defensie.nl. Nationaal Lucht- en Ruimtevaartlaboratorium, archiviert vom Original am 6. Juli 2015; abgerufen am 28. Juni 2019 (englisch).
cite-note-3636. â Das Bundesministerium der Verteidigung stufte die Anlage zu der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Markus GrĂźbel vom 27. Januar 2015 nachträglich als âVS â Nur fĂźr den Dienstgebrauchâ ein. (PDF; 1,2 MB) Sie wurde deshalb nicht in einer Bundestagsdrucksache verĂśffentlicht.
cite-note-3737. â Dominic Perry: NHI works to address âblade flapâ rotor head issue. In: Flightglobal.com. 3. Juli 2015, abgerufen am 6. Juli 2015 (englisch): âNH Industries is working to deliver a solution to an issue with the main rotor head on NH90 military helicopters that means the blades can impact the tail structure when starting or stopping the rotors during high winds.â
cite-note-3838. â Lars Andersen: New Defence helicopters defective. In: brusselstimes.com. The Brussels Times, archiviert vom Original am 11. August 2022; abgerufen am 3. Dezember 2023 (englisch).
cite-note-3939. â Anmerkung: Telephonics ist ein Geschäftsbereich der Griffon Corporation (Quelle - April 2022).
cite-note-marine-mh90-4040. â Presse- und Informationszentrum Marine: Marinehubschrauber MH-90. Deutsche Marine, 16. September 2008, abgerufen am 5. August 2010.
cite-note-4141. â Die Marine braucht den âSea Lionâ. In: marine.de. Abgerufen am 22. November 2015.
cite-note-4242. â Antwort der Bundesregierung, Drucksache 16/11575 vom 1. August 2009. (PDF; 78 kB) auf eine kleine Anfrage von FDP-Abgeordneten des Bundestages.
cite-note-4343. â Antwort der Bundesregierung, Drucksache 16/4354 vom 17. Februar 2007. (PDF; 80 KB) auf eine kleine Anfrage von Abgeordneten des Bundestages.
cite-note-4444. â Ansgar Graw: Bundeswehr kĂśnnte abgeschossene Piloten nicht retten. In: Welt Online. 8. August 2008, abgerufen am 24. Oktober 2008.
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cite-note-4646. â Klaus Hubmann: Erster NH 90 beim neuen Hubschraubergeschwader der Luftwaffe. In: luftwaffe.de. PIZ Deutsche Luftwaffe, 21. Oktober 2010, archiviert vom Original am 20. Dezember 2010; abgerufen am 9. August 2023 (deutsch).
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cite-note-4949. â Presse- und Informationsstab BMVg: Sprechererklärung: Zur StĂźckzahlreduzierung zwischen dem Verteidigungsministerium und der Firma Eurocopter. 21. Juli 2013, abgerufen am 28. September 2013.
cite-note-5050. â Dominic Perry: Germany finalises order for 18 naval NH90s. In: Flightglobal.com. 4. März 2015, abgerufen am 6. März 2015 (englisch): âGermany has finally confirmed a deal that will see it order 18 new NH Industries NH90 NFH helicopters for its navy, while at the same time trimming commitments for the troop transport variant and Airbus Helicopters Tigers. The deal for the naval NH90 â to be known as the Sea Lion in German service â is worth around âŹ1.4 billion ($1.55 billion). However, the German army will now receive 80 instead of 122 NH90s, with two further airframes for training and 22 more covered by options.â
cite-note-5151. â Bundeswehr hilft erneut bei Waldbrandbekämpfung. In: streitkraeftebasis.de. PIZ Streitkräftebasis, 4. Juli 2019, archiviert vom Original am 5. Juli 2019; abgerufen am 9. August 2023.
cite-note-5252. â Moorbrand: LĂśscharbeiten jetzt ohne Hubschrauber. In: www.ndr.de. Norddeutscher Rundfunk, 23. Juni 2023, abgerufen am 10. Juni 2023.
cite-note-nacktschnecke-2013-12-03-5353. â BMVg Presse- und Informationsstab: Erklärung des Verteidigungsministeriums zur Berichterstattung âDie Nacktschneckeâ im Magazin âDer Spiegelâ. In: bmvg.de. 3. Dezember 2013, abgerufen am 5. Dezember 2013.
cite-note-5454. â Ausdocken der Meko 200A Fregatten. Mittler Verlag, Europäische Technik und Sicherheit Ausgabe 01/2015, 1. Januar 2015.
cite-note-5555. â Marine.de: Interview mit dem Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Axel Schimpf, zum 100-jährigen Jubiläum der Marineflieger. Abgerufen am 30. August 2013.
cite-note-5656. â Erster deutscher NH90 NTH Sea Lion an Bundeswehr Ăźbergeben. Abgerufen am 5. Februar 2023.
cite-note-0-5757. â SeaTiger statt SeaLynx: Bundestag billigt neue Marinehubschrauber. In: augengeradeaus.net. Augen geradeaus! (Blog), 19. November 2020, abgerufen am 20. November 2020.
cite-note-5858. â Hightech-Hubschrauber fĂźr U-Boot-Jagd an Marine Ăźbergeben: So ist der Sea Tiger ausgestattet. In: ndr.de. 16. Dezember 2025, abgerufen am 16. Dezember 2025.
cite-note-6060. â vgl. Thomas Wiegold: Hochwasser und NH90: Jetzt ist der Haken dran. augengeradeaus.net, Augen geradeaus! (Blog), 13. Juni 2013. Abgerufen am 9. August 2023.
cite-note-6161. â Thorsten Jungholt: Motor des NH90-Helikopters zu sensibel fĂźr Einsätze Die Welt, 24. Oktober 2014
cite-note-6262. â Bericht des Bundesministerium der Verteidigung zu angeblichen technischen StĂśrungen beim Transporthubschrauber NH90. (PDF; 21,5 MB) In: augengeradeaus.net. Augen geradeaus! (Blog), archiviert vom Original am 8. Februar 2015; abgerufen am 28. Juni 2019.
cite-note-6363. â Thomas Wiegold: Stopp des Flugbetriebs mit NH90: Bundeswehr entschied gegen Industrie. In: augengeradeaus.net. Augen geradeaus! (Blog), abgerufen am 9. Februar 2015.
cite-note-6464. â Thomas Wiegold: NH90: Fragen wir doch mal andere Käufer. In: augengeradeaus.net. Augen geradeaus! (Blog), abgerufen am 8. Februar 2015.
cite-note-6565. â Annexes to the draft Commission Regulation on âAir Operations â OPSâ. (PDF; 1,8 MB) In: easa.europa.eu, EASA, abgerufen am 9. August 2023 (englisch)
cite-note-6666. â Neuer Marinehubschrauber darf nicht Ăźber Meer fliegen. Spiegel Online, abgerufen am 25. Februar 2015.
cite-note-6767. â Airbus weist VorwĂźrfe zurĂźck. n-tv, abgerufen am 25. Februar 2015.
cite-note-6868. â Marinehubschrauber nicht seetauglich. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine, abgerufen am 21. Februar 2015.
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